Umweltstrafrecht


Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturschutz sind nicht nur wichtige gesellschaftliche Ziele, sondern werden auch vom Gesetzgeber verfolgt. Zur Umsetzung werden immer häufiger Straf- und Ordnungswidrigkeitenvorschriften eingesetzt.

Das Ergebnis: Unsere Umwelt und Natur ist heute umfassend strafrechtlich geschützt. Neben Regelungen im Strafgesetzbuch finden sich auch zahlreiche Straf- und Ordnungswidrigkeitenvorschriften in den Umweltfachgesetzen.

Straftaten gegen die Umwelt sind zum einen die Verunreinigung von Wasser, (§ 324 StGB), Luft (§ 325 StGB) und Boden (§ 324a StGB). Zum anderen weitere umweltgefährdende Handlungen wie der Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 StGB), das Betreiben gefährlicher Anlagen (§ 327 StGB) und der Umgang mit radioaktiven und anderen gefährlichen Stoffen (§ 328 StGB).

Im Nebenstrafrecht sind Ordnungswidrigkeiten- und Strafvorschriften vor allem im Bundesnaturschutzgesetz, Chemikaliengesetz, Pflanzenschutzgesetz und der Gefahrstoffverordnung geregelt. Häufig war den Betroffen dabei nicht einmal bewusst mit ihrer Handlung gegen ein Verbot zu verstoßen.

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